Freitag, 15. Dezember 2017

#freitagsgedanken – Netzwerk-Liebe



Netzwerk-Liebe

Diese Woche war ich ein bißchen aufgeregt. Vor einer Weile hatte ich beim Business Netzwerken Berlin den ersten beruflichen Vortrag meines Lebens gehalten mit Tipps gegen Lampenfieber (welch Ironie!) und nun hatte sich durch meine Mitgliedschaft im Powerfrauen-Netzwerk und den Kontakt zur Juristin Dorothea Hegele, die in meinem letzten Status-Workshop dabei war, die Gelegenheit ergeben, wieder einen Vortrag zu halten.
Dorotheas und mein Thema: "Status-Verhalten in der digitalen Welt".

Schon lange beschäftigt mich das Thema mental, ist doch das Status-Verhalten, das wir aus dem realen Leben kennen, nicht groß anders als das in der Online-Welt. Ich hatte also eine Vorstellung und Ideen im Kopf, aber ein Vortrag ist eben kein Workshop. Bei einem Vortrag müssen die Worte mehr "sitzen", die Zuhörer probieren nicht soviel aus wie bei einem Workshop, ich muss also meine Gedanken irgendwie sinnvoll und kompakt vermitteln.

Tagelang habe ich überlegt und gebangt, dass ich irgendwas vergesse im Vortrag. Gebangt, dass es nicht so rüberkommt, wie ich es meine. Gebangt, dass es zu banal ist. Gebangt, dass es zu komplex wird.
Aber nach ein paar Mal improvisiertem Probesprechen kristallisierte sich so langsam eine Struktur für den Vortrag heraus, die ich mir stichpunktartig notierte und wiederholt durchsprach.

Ich hatte auf Facebook den Vortrag zwei- bis dreimal geteilt, aber nicht extra beworben. Umso überraschter war ich, als ich durch Kommentare bemerkte, dass da Menschen kommen, die ich schon kenne. Und zwar nicht nur aus dem Powerfrauen-Netzwerk, sondern auch vom Business Netzwerken. "Schreck lass nach!" mischte sich mit Vorfreude.

Beim Theater ist es bei mir schon immer so, dass ich aufgeregter bin, wenn im Publikum Menschen sitzen, die ich kenne.
Vollkommen Fremde? Kein Problem!
Bekannte und Freunde? Joah, na guuut.
Familie? Aaaaahhhhhhhhh!!!
Das konnte ja ein Spaß werden! So viele kompetente Menschen, die diesen Vortrag sehen werden. *schluck*

Als ich dann Donnerstagfrüh zum Frühstück kam, war ich glücklich so viele bekannte Gesichter zu sehen. Ich kannte alle bis auf eine Teilnehmerin (Hallo Anja!) und freute mich einfach.
Ich freute mich, dass dort Menschen sind, die unseren (und somit auch MEINEN) Vortrag hören wollen, die an dem Thema Status interessiert sind.
Der Vortrag machte Spaß und ich fand es großartig nach meinem Anfangsteil endlich Dorotheas Gedanken zu hören.
Wir bekamen schönes Feedback und ich fühlte die geballte Ladung "Netzwerk-Liebe". Eine Unterstützung, die sich einfach nur gut anfühlt und einen im eigenen Tun bestätigt.

Danke, liebe Netzwerkerinnen für diese wunderbare Erfahrung!





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