Freitag, 15. Dezember 2017

#freitagsgedanken – Netzwerk-Liebe



Netzwerk-Liebe

Diese Woche war ich ein bißchen aufgeregt. Vor einer Weile hatte ich beim Business Netzwerken Berlin den ersten beruflichen Vortrag meines Lebens gehalten mit Tipps gegen Lampenfieber (welch Ironie!) und nun hatte sich durch meine Mitgliedschaft im Powerfrauen-Netzwerk und den Kontakt zur Juristin Dorothea Hegele, die in meinem letzten Status-Workshop dabei war, die Gelegenheit ergeben, wieder einen Vortrag zu halten.
Dorotheas und mein Thema: "Status-Verhalten in der digitalen Welt".

Schon lange beschäftigt mich das Thema mental, ist doch das Status-Verhalten, das wir aus dem realen Leben kennen, nicht groß anders als das in der Online-Welt. Ich hatte also eine Vorstellung und Ideen im Kopf, aber ein Vortrag ist eben kein Workshop. Bei einem Vortrag müssen die Worte mehr "sitzen", die Zuhörer probieren nicht soviel aus wie bei einem Workshop, ich muss also meine Gedanken irgendwie sinnvoll und kompakt vermitteln.

Tagelang habe ich überlegt und gebangt, dass ich irgendwas vergesse im Vortrag. Gebangt, dass es nicht so rüberkommt, wie ich es meine. Gebangt, dass es zu banal ist. Gebangt, dass es zu komplex wird.
Aber nach ein paar Mal improvisiertem Probesprechen kristallisierte sich so langsam eine Struktur für den Vortrag heraus, die ich mir stichpunktartig notierte und wiederholt durchsprach.

Ich hatte auf Facebook den Vortrag zwei- bis dreimal geteilt, aber nicht extra beworben. Umso überraschter war ich, als ich durch Kommentare bemerkte, dass da Menschen kommen, die ich schon kenne. Und zwar nicht nur aus dem Powerfrauen-Netzwerk, sondern auch vom Business Netzwerken. "Schreck lass nach!" mischte sich mit Vorfreude.

Beim Theater ist es bei mir schon immer so, dass ich aufgeregter bin, wenn im Publikum Menschen sitzen, die ich kenne.
Vollkommen Fremde? Kein Problem!
Bekannte und Freunde? Joah, na guuut.
Familie? Aaaaahhhhhhhhh!!!
Das konnte ja ein Spaß werden! So viele kompetente Menschen, die diesen Vortrag sehen werden. *schluck*

Als ich dann Donnerstagfrüh zum Frühstück kam, war ich glücklich so viele bekannte Gesichter zu sehen. Ich kannte alle bis auf eine Teilnehmerin (Hallo Anja!) und freute mich einfach.
Ich freute mich, dass dort Menschen sind, die unseren (und somit auch MEINEN) Vortrag hören wollen, die an dem Thema Status interessiert sind.
Der Vortrag machte Spaß und ich fand es großartig nach meinem Anfangsteil endlich Dorotheas Gedanken zu hören.
Wir bekamen schönes Feedback und ich fühlte die geballte Ladung "Netzwerk-Liebe". Eine Unterstützung, die sich einfach nur gut anfühlt und einen im eigenen Tun bestätigt.

Danke, liebe Netzwerkerinnen für diese wunderbare Erfahrung!





Freitag, 8. Dezember 2017

#freitagsgedanken – Konzentration, bitte!



Konzentration, bitte!

Flow ist das eine, Konzentration das andere. Die fehlt mir diese Woche, da bin ich ganz ehrlich.
Noch ehrlicher: die fehlt mir dauernd. Stundenlang in eine Aufgabe vertiefen? Das krieg ich schon recht lange nicht mehr hin.

Oft hilft es zumindest ein bißchen, wenn ich mein Handy außerhalb meines Blickfelds lagere.
Tja, was mach ich stattdessen? WhatsApp auf dem Desktop anmachen. Seufz.

So genial es ist, mit vielen Menschen Kontakt zu haben, so sehr stören sie die Konzentration.
Momentan sind die Menschen im Fokus und meine Konzentration tanzt nackig im Garten – mit einem Cocktail in der Hand.

Eigentlich will ich seit Ewigkeiten neue Blogartikel schreiben. So einige Themen brennen mir unter den Nägeln, aber so richtig kann ich mich nicht aufraffen. Irgendeine Mail oder irgendwas Organisatorisches kommt ständig dazwischen und hält mich davon ab, mich in Ruhe zum Schreiben hinzusetzen.
Immerhin schaffe ich es, diese #freitagsgedanken zu schreiben. Das ist schon mal ´ne Leistung, alle Achtung!

Wer mich kennt, der weiß: ich schreibe nicht gern. Den Blog habe ich, um genau das Schreiben zu üben. Es motiviert mich mehr, wenn ich die Texte für andere schreibe. Für mich selbst würde ich gar nichts schreiben.
Ein Prinzip, das sich durch mein Leben zieht. Für Mathearbeiten üben? Come on! Wozu Übungsaufgaben lösen, wenn es dafür gar keine Note gibt? Fand ich unnötig und wurde für diese Geisteshaltung mit einer regelmäßigen Note 4 belohnt.
Aus dem gleichen Grund bin ich übrigens Theaterfan, kann aber mit LARP nichts anfangen – da spielt man ja nur für sich, ohne Publikum. Und DAFÜR der ganze Aufwand mit Kostüm etc.? Wow! Hut ab!

Aber gut, ich komme vom Thema ab. Ihr seht schon: Konzentrationsmangel.


Mein Gehirn ist momentan einfach viel zu abgelenkt. Durch Kleinigkeiten. Hier noch ein Foto posten, dort noch eine Mail beantworten, hier noch ein kurzer Veranstaltungstext, dort noch Kostüme aus dem Keller holen. So Mini-Tätigkeiten, die in der Summe natürlich trotzdem Zeit brauchen. Und für Konzentration für die langen Aufgaben keinen Platz lassen.

Doch ich bin optimistisch. Die Kleinigkeiten werden die nächsten Wochen nachlassen. Die Feiertagsruhe kehrt nach und nach ein, die letzten Erledigungen für 2017 sind dann irgendwann fertig.
Spätestens wenn die ersten Leute in die Heimat fahren, ist hier Entspannung angesagt. Und vielleicht ist dann auch wieder Konzentration für die langen Aufgaben da ... und wenn es auch einfach nur Plätzchenbacken ist.

Im Jahr 2017 war Konzentration für mich einer der großen Übungsbereiche. Bisher hat sich noch nicht wirklich viel verbessert. Und wenn, dann immer nur kurzfristig. Also steht es 2018 wieder auf der Agenda. Ich bleibe optimistisch.






Mittwoch, 6. Dezember 2017

Recap/Preview #9



Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ... Zeit für Recap #9!


Am Rande der Komfortzone
... war ich bei meinem Kurzausflug in die Meisner-Technik. Das passende Buch liegt schon auf meinem Nachttisch bereit.

Welche Komfortzonen die vier Persönlichkeitstypen des Riemann-Thomann-Modells haben, solltet ihr im November in meinem Gründerwoche-Workshop erfahren. Leider hatte mich eine Erkältung niedergestreckt, aber der Workshop wird voraussichtlich im Januar nachgeholt. Vorfreude!

Zudem bin ich gespannt, wie ich im Januar die Pflegekräfte bei einer Fortbildung zum Thema "Demenz" aus der Komfortzone locken kann. Zusammen mit dem Althausen-Institut werde ich in Hamburg eine zweitägige Fortbildung geben, Herr Althausen den theoretischen Teil, ich den praktischen, inklusive Status-Training. Meine erste Geschäftsreise, ich bin schon ganz aufgeregt!


Rettet das Spiel!
In meinen letzten Monatsfavoriten erwähnte ich bereits das tolle Buch "Rettet das Spiel" von Gerald Hüther. In dieser Woche habe ich zufällig die Ehre als Gast-Kuratorin auf der Facebookseite "Wir retten das Spiel" jeden Tag von meiner Arbeit und dem Einsatz von Spielen zu berichten. Schaut mal rein und werdet Fan!


Machtspielchen auf Augenhöhe?
Das ist die spannende Frage, der ich im Status-Workshop für das NewWork-Netzwerk intrinsify.me am 19. Januar nachgehen werde. Bald gibt es einen passenden Eventbrite-Link. Wer sich vormerken lassen möchte, kann das allerdings schon jetzt gern bei mir tun, einfach ne kurze Mail an mich: Klick!

Ob es Status in der digitalen Welt (z.B. in den sozialen Medien) gibt und wie er dort sichtbar wird, erklären Dorothea Hegele und ich in einem Kurzvortrag beim Powerfrauen-Frühstück am 14. Dezember. An alle Frauen in Berlin: Kommt vorbei!


Busy beim Business Netzwerken
... bin ich mittlerweile mindestens einmal im Monat. Ganze dreimal monatlich findet nämlich das Business Netzwerken Berlin statt und es macht einfach riesigen Spaß, regelmäßig neue Menschen kennenzulernen und alte Bekannte zu treffen. Jedes Mal erfährt man mehr voneinander, kann einander weiterhelfen und sich über die Arbeit, die Selbständigkeit oder das Netzwerken selbst austauschen. Ich bin Fan und freue mich, wenn auch ihr mal vorbeischaut.
Auf Facebook findet ihr alle Termine: Business Netzwerken Berlin



Freitag, 1. Dezember 2017

#freitagsgedanken – Im Flow



Im Flow

Den Dezember wollte ich mir freihalten. Viel Zeit für mich, zum Lesen, Basteln, Plätzchenbacken, Kuscheln mit den Kätzchen und Christmas Songs hören. Zeit für viel gemütliche Weihnachtsstimmung im trauten Heim.

Nunja, das hat so semigut geklappt. Ich schaute nur so in die Gegend und mit jedem Wimpernschlag kam ein Dezembertermin hinzu.
Ich chattete mit Freunden und schon gab es eine neue Verabredung. Neue Netzwerktermine tauchten auf und neue Menschen, die meine Bekanntschaft machen möchten (und ich ihre!). Es sind wunderbare Termine, die da auf mich warten, und ich freue mich auf jeden einzelnen.

Im Moment bin ich im Flow. Ich fliege durch die Tage, mal entspannt, mal müde, aber immer mit mindestens einem Erfolgserlebnis, auf das ich am Ende des Tages zurückblicke.

Eine neue Krone ist in meinem Mund, die Wohnzimmerwand ist endlich neu gestrichen, der Adventskalender hängt an der Wand, im Gruppendrang-Kurs wurden die Rollen verteilt, die Vorspieler haben einen neuen Probenraum und auf dem Herd köchelt ein Gulasch, das ich gleich mit lieben Freunden bei einem kleinen Adventsdinner genießen werde.

Entspannt und trotzdem busy – fühlt sich gut an. Es passiert etwas, Dinge geraten in Bewegung, sie fließen. Jeden Tag schreibe ich mit neuen, interessanten Menschen, freue mich über jede Bekanntschaft, die ich in den letzten Wochen und Monaten machen durfte. Ich merke, wie vernetzt all diese Menschen sind und wer von meinen neuen Kontakten bereits ältere Kontakte von mir kennt.
Die Welt ist so klein und Berlin ist ein Dorf.

Draußen ist es eisig und beißend, aber das tut dem Flow keinen Abbruch. Ich fliege im Moment auch durch die Straßen, eingepackt in Thermoleggings und Stulpen. Durch meinen Fahrkartenverlust bin ich viel gelaufen. Noch immer herrscht Sparzwang, was meiner Gesundheit durch die Fußstrecken zugute kam.

Ich genieße dieses Fließen, solange ich es hab, so lange es mich mitträgt. Eine Welle soll man reiten, wenn sie da ist, nicht wahr?!

Freitag, 24. November 2017

#freitagsgedanken – Sparmaßnahmen



Sparmaßnahmen

Ich verdiene nicht viel Geld. Das ist okay und ich freue mich, wenn mein Einkommen langsam wächst. Das tut es auch, mal mehr, mal weniger.

Die meiste Zeit komme ich gut mit meinem Geld hin, kann unterwegs mal eine Leckerei beim Bäcker kaufen, mal einen Saft am Kiosk, mit Freunden Essengehen, Zeitschriften und Bücher kaufen, ins Theater oder Kino gehen. All das ohne mir zu große Gedanken zu machen, ob das Geld bis zum Monatsende reicht.

Nun ist dieser Herbst etwas speziell. Als Mitglied der privaten Krankenversicherung habe ich mich vor Jahren für ein Versicherungsmodell mit Selbstbeteiligungsbetrag entschieden. Ich gehe sehr selten zum Arzt (ihr wisst schon ...) und hatte deshalb in all den Jahren nie ein Problem damit, dass ich alle Arztkosten selber trage, mit denen ich im Jahr unter meinem Selbstbeteiligungsbetrag liege. Die Kosten waren auch meistens deutlich drunter.

Doch diesen Herbst habe ich mich entschieden, etwas gegen meine Allergie zu tun. Ich machte einen Allergietest und startete eine sublinguale Hypersensibilisierung. Doch Schock: die dafür notwendigen Medikamente sind extrem teuer. Da hab ich erstmal geschluckt, meine Moneten zusammengekratzt und schweren Herzens den Preis bezahlt.
Mit einem Paket ist jedoch eine dreimonatige Behandlung nicht getan, ich brauche noch ein zweites. Ächz.

Dann war ich mal wieder beim Zahnarzt und es wurde eine Krone fällig. Ebenfalls eine sehr kostspielige Behandlung.
Ach, und habe ich erwähnt, dass ich mein Monatsticket für November verloren hab? Mitten IM November? Arrrggghhhh! Es kommt immer alles auf einmal, man kennt es. Bitte eine Runde Mitleid für mich!

Also ist seit einigen Wochen striktes Sparen angesagt. Jede kleine Ausgabe wird genau gegengecheckt, ständig rechne ich rum: wieviel kommt noch rein, wieviel werde ich brauchen ...

Und mir fällt jetzt so richtig auf, wieviel Geld ich normalerweise ausgebe. Für Nonsens. Weil ich´s kann. Die ganzen Alltäglichkeiten fallen weg.
Ich kaufe mir unterwegs nichts mehr zum Trinken, sondern halte mich strikt an die Flasche Wasser in meiner Tasche.
Süßkram und kleine Snacks nehme ich mir von zu Hause mit.
Vor der abendlichen Arbeit gibt es ein Abendessen am eigenen Küchentisch statt im Burgerladen.
Wenn ich in den Supermarkt gehe, halte ich mich an den Einkaufszettel und kaufe nicht noch irgendwas, was mir ins Auge sticht.
Der 300. Nagellack bei Rossmann bleibt einfach mal im Regal stehen.
Meine Lieblingszeitschrift kaufe ich nicht sofort beim Erscheinen, sondern warte ein paar Wochen bis ich wieder das Geld hab.
Ich habe mich entschieden, meine BGE-Spende und mein audible-Abo zu behalten, die Glossybox jedoch gekündigt.
Und genetzwerkt wird momentan nur noch in Laufnähe.

Natürlich nervt mich das. Es nervt mich an manchen Tagen sogar tierisch. Aber es ist für mich auch gerade ein fantastisches Training. Ein Training in Willensstärke und Achtsamkeit.
Was brauche ich wirklich? Worauf habe ich wirklich Appetit? Will ich den Kuchen jetzt aus Langeweile essen oder weil ich ihn wirklich will? Möchte ich das Produkt kaufen, weil es einfach nur hübsch ist, oder habe ich dadurch einen wirklichen Mehrwert? Wie oft werde ich es benutzen?

Alles, was ich konsumiere, stelle ich vorher auf den Prüfstand. Das ist anstrengend, aber im Moment habe ich keine Wahl. Ich merke an vielen Tagen: es tut mir gut, so wie es gerade ist. Ich lerne, mehr auf meinen Körper zu hören und meiner Intuition zu vertrauen.

Ich weiß, ab Januar/Februar wird es besser, dann sind die großen Rechnungen bezahlt.
Ich hoffe jedoch, ich behalte mir die neu trainierte Achtsamkeit – zumindest zeitweise – bei.

Mittwoch, 22. November 2017

#monthlyfavourites - November-Lieblinge




Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im November! 




Zum Arbeiten


Ich nutze nun schon das zweite Jahr "Ein guter Plan" (letztes Jahr das Original, dieses Jahr die Pro-Variante) und vor einer Weile kam "Ein guter Plan Pro" für 2018 an. Im Herbst mehren sich die Termine für´s neue Jahr und ich trage sie schon fleißig in diesen wunderschönen Kalender ein.

Schon seit Jahren arbeite ich nur noch mit Notizbüchern, die ich für bestimmte Themen nutze. So habe ich für jeden Kurs eines, eins für Kooperationen, eins für Blogideen ... und auch eins für Fortbildungen. Während alle anderen Notizbücher einheitlich schwarz sind, fällt das für Fortbildungen aus der Reihe mit seinem "Phryné"-Aufdruck. Aber es ist wunderschön und leicht. Diesen Monat war es bei der Drop-In-Class zum Thema Meisner-Training im Einsatz. Hier habe ich davon berichtet: Klick!

Mit dem Thema "Fachliteratur lesen" kam ich die letzten Monate schwer voran. Jetzt endlich ist wieder mehr Zeit und da ich im Dezember Kuratorin auf der Facebook-Seite "Wir retten das Spiel" bin, bereite ich mich gerade mit dem Hörbuch "Rettet das Spiel" von Gerald Hüther vor. Dafür ist auf Bahnfahrten mein guter, alter iPod Shuffle im Einsatz. Ich bin so unglaublich begeistert von dem Hörbuch, dass ich es mir auch noch in der Buchvariante kaufen werde.


 
Zum Aufhübschen


Im grauen November bin ich immer in Mondstimmung. Der Schmuck mit den Mondmotiven ist nicht neu, sondern teilweise schon seit Jahren in meiner Schmucksammlung, aber ich trage die Stücke im Moment besonders gern.

Passend zu grauer Kleidung und Mond-Schmuck trage ich im November am liebsten dunkle Nägel. Einer meiner Favoriten ist der dunkelrote Glitzerlack "Moscow Nights" von Manhattan.

Als regelmäßige Baderin brauche ich genauso regelmäßig neues Schaumbad. Diesen Monat nutze ich von tetesept das "Mein Moment"-Schaumbad mit Kakaobutter, Vanille und Macadamia. Der Geruch ist wunderbar süß und stimmt schon ein bißchen auf die Plätzchenzeit ein.
 


Zum Lesen


In Warnemünde gibt es einen "Bücherbaum" im Stadtpark, in dem ich "Die Heiden von Kummerow" fand. Als mein Opa noch lebte, lag er mir zusammen mit meiner Mutter ständig in den Ohren, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Die Geschichte spielt in der Region meiner Großeltern in Mecklenburg Vorpommern. Nun endlich habe ich damit angefangen. Es ist lustig und ich stelle mir die Kindheit meiner Großeltern ziemlich genauso vor wie in dem Buch beschrieben.
Die Abneigung gegen Religionsunterricht waren bei meinem Opa und dem Hauptprotagonisten des Buchs auf jeden Fall gleich.



Zum Essen


Nougat ist bei mir grad groß im Trend. Diese kleinen Kügelchen mit Nougat- und Pralinéfüllung habe ich bei Aldi entdeckt bin großer Fan!

Endlich gibt es auch leckere Clementinen und Mandarinen. Jeden Tag wandern mindestens zwei in meinen Mund. So wird es die nächsten Monate vermutlich auch bleiben.



Zum Stöbern

Ich hatte diesen Monat ein bißchen mehr Zeit für mich und auch mehr Zeit zum Lesen im Netz. Hier einige wirklich tolle Artikel, die ich entdeckt habe:

Eine amüsante Kurzgeschichte über die berufliche Zukunft der aktuellen Hipster-Generation: http://www.amazedmag.de/short-cut-unterschaetze-nicht-das-mittelmass-eine-geschaeftsidee/

Warum Menschen trotz klarer Fakten immer noch Brexit und Trump unterstützen:
https://www.theguardian.com/science/brain-flapping/2017/nov/09/the-neuroscience-of-no-regrets-why-people-still-support-brexit-and-trump

Schwule Männer und Sexismus:
https://www.theguardian.com/commentisfree/2017/nov/09/gay-men-attitude-masculinity-sexuality-women



Zum Hören

Wie schon oben erwähnt, höre ich gerade "Rettet das Spiel" von Gerald Hüther. Es ist sooo gut! Wenn ihr mehr über die Wissenschaft hinter dem Spielen erfahren und lernen wollt, warum das Spielen für uns Menschen so wichtig ist, hört dieses Buch:

https://www.audible.de/pd/Freizeit-Leben/Rettet-das-Spiel-Weil-Leben-mehr-als-Funktionieren-ist-Hoerbuch/B073WV1VQX



Zum Anschauen

Im Moment haben wir mal wieder für einen Monat AmazonPrime und haben ein paar Filme geguckt, die ziieeemlich gut sind.

Zum einen "Trumbo" über den amerikanischen Drehbuchautoren Dalton Trumbo, der als Mitglied einer kommunistischen Partei auf der Blacklist landete und eine lange Weile nicht unter seinem eigenen Namen arbeiten konnte. Mit einem fantastischen Bryan Cranston in der Hauptrolle!





Für alle, die britischen Humor und britische Schauspieler lieben und nichts gegen Vampire haben, ist "Eat Locals" genau der richtige Film:





Katzenliebhaber werden "A Street Cat Named Bob" sicher schon kennen, aber ich habe ihn erst jetzt gesehen und am Schluss natürlich auch vor Rührung geweint:






Und natürlich darf "RuPauls Drag Race" Staffel 9 nicht fehlen, die jetzt auf Netflix verfügbar ist. Mit einem grandiosen Geheimauftritt von Lady Gaga!

Dienstag, 21. November 2017

Ich möchte kein dickes Fell haben.





Gestern Abend saß ich in meinem Flur auf dem Boden und stöberte in alten Notizbüchern von meiner Ausbildung zur Theaterpädagogin, auf der Suche nach vergessenen Übungen, die ich mal wieder in meine Proben oder Workshops einbauen könnte.
Auf den letzten beschriebenen Seiten fand ich das Feedback zu meinem Praktikumsbericht.

Für den Abschluss als Theaterpädagogin war ein Praktikum im Theaterbereich zwingend und ging mit einem Praktikumsbericht einher.
Um das Schöne mit dem Nervigen zu verbinden, hatte ich mir damals ein Praktikum in meiner Lieblingsstadt Wien besorgt. Vier Wochen in einem Sommertheater im Herzen der Stadt.

Das Praktikum entpuppte sich schon ab dem ersten Tag als unglaublich langweilig. Mir wurde bei der Bewerbung gesagt, dass sie sich über jede helfende Hand freuen, aber als ich dort war, gab es keinerlei Aufgaben für mich. Jeden Tag fragte ich nach, aber es gab nichts zu tun, außer ab und zu ein Getränk für irgendjemanden aus dem Kühlschrank zu holen. Oder das klassische Kaffeekochen. Diese zwei Aufgaben durfte ich mir zudem mit zwei weiteren Praktikantinnen teilen, die genauso unterbeschäftigt waren wie ich.
In den vielen Stunden, die ich einfach nur mit meinem Notizbuch in irgendeiner Ecke saß, hatte ich Zeit, die Strukturen und Verhaltensweisen des Teams zu beobachten. Es war ein kleines Team, bestehend aus einer Handvoll Schauspielern, dem Regisseur, dem kaufmännischen Leiter, einer Technikerin, einem Musiker und der Regie-Assistentin. Letztere hat 90% der Arbeit gemacht, sie wurde auch wie selbstverständlich mit allen Aufgaben überschüttet.
Der Regisseur war ein unangenehmer Mensch. Geltungsbedürftig, selbstgefällig und übergriffig. Ich sah, wie er ständig den Arm um die Frauen im Team legte, eine Schauspielerin auf seinen Schoß zog und ständig irgendwem Küsschen gab.
Belästigung, Sexismus, Ausbeutung und Machtmissbrauch standen auf der Tagesordnung, in netter und charmanter Verpackung daherkommend und deshalb ganz unauffällig.
Mir behagte das nicht. Ich selbst hatte Glück und wurde "verschont", aber ich hatte keine Lust, meine kostbare Zeit in diesem Theater totzusitzen und mir dieses unangenehme Arbeitsumfeld anzuschauen, ohne Aufgabe und ohne eine Möglichkeit, etwas zu lernen.

Wobei, ich hatte etwas gelernt: dass der Theaterbetrieb nicht mein Bereich ist und ich in so einem Umfeld nicht arbeiten möchte.
Nach anderthalb Wochen hatte ich keine Lust mehr, brach das Praktikum ab und suchte mir für den restlichen Zeitraum spontan zwei neue Praktika, Theater-Ferienangebote für Kinder.

In meinem Praktikumsbericht stand nichts von der Übergriffigkeit, nichts von Belästigung. Es brauchte Jahre bis ich verstand, was ich da gesehen hatte und es benennen konnte.
Aber ich hatte mich in meinem Bericht darüber beklagt, dass ich nichts zu tun hatte und dass die Aufgabenverteilung extrem ungerecht und der Regisseur nervtötend und anstrengend war. Dass mir all das keinerlei Freude bereitete und ich deshalb wechselte.

Meine beiden Dozentinnen kamen aus dem Theaterbetrieb und waren nicht zufrieden mit meiner Entscheidung, das Praktikum abzubrechen. Sie meinten, dass solche Erfahrungen eben dazu gehören, dass man da durch muss und wir ja genau deswegen das Praktikum machen sollen.
Sie sagten, dass ich halt eine andere Generation bin, aber dass man so kein dickes Fell entwickelt.


Damals wusste ich nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Gestern abend beim Lesen der Feedback-Notizen wusste ich es:



Ich möchte kein dickes Fell haben.

Ich möchte auf Augenhöhe arbeiten, ich möchte Wertschätzung für meine Arbeit und ein ehrliches Umfeld.
Ich möchte keine Spielchen, keine Intrigen, keine Ausnutzung und keinen Sexismus bei der Arbeit ertragen müssen.
Ich möchte nicht "durch etwas durch müssen". Denn das "Da musst du durch"-Prinzip ist Bullshit.
Hindurch-Müssen impliziert, dass einen auf der anderen Seite etwas besseres erwartet. Etwas, das nicht so ist wie das, durch das ich "durch muss". Doch da gibt es nichts. Man kommt nirgendwohin, wo es schöner ist, wenn man sich ein dickes Fell zulegt.
Es wird immer gleich bleiben und vielleicht sogar schlimmer werden. Und je dicker das Fell ist, desto mehr nehmen sich die anderen heraus. Weil sie können. Und weil nie jemand sagt: nicht mit mir!

Wenn wir uns alle ein dickes Fell antrainieren, dann wird sich nie etwas ändern. Dann bleibt es einfach genauso scheiße wie es ist.
Genau deshalb wird es einem ja auch immer wieder vorgeschlagen. Weil keine Veränderung der Situation gewünscht ist. Weil bitte jeder an dem ihm angestammten Platz bleiben soll. Und weil jeglicher Aufstand eine Gefahr bedeutet. Dir passt etwas nicht? Dann bist du einfach zu sensibel und brauchst ein dickeres Fell. Das IST HIER EINFACH SO.

Anstatt zu fragen, warum jemand nicht bereit ist, etwas auszuhalten, sollten wir doch lieber fragen, warum er es überhaupt aushalten soll? Was hat er davon? Irgendwann in eine Position zu kommen, aus der heraus er sich für das erlittene Leid rächen kann? Auf Kosten der eigenen psychischen und phsyischen Gesundheit?
Das kann man machen. Muss man aber nicht.

Ich verzichte gern.
Ich möchte kein dickes Fell.

Oder wie einer meiner Kunden heute so schön sagte: "Ich bin mit meinem dünnen Fell ganz zufrieden."


Foto: Sarah Bansemer in "Weiße Katze"

Freitag, 17. November 2017

#freitagsgedanken – Krank


Krank

Letzten Samstagabend fing es an. Ich spürte ein leichtes Kratzen im Hals und wusste: das wird nicht gut enden.
Am Sonntag wachte ich mit noch kratzigerem Hals auf, trank viel Tee und machte mich dann dick eingepackt am Nachmittag auf zur Extraprobe der Gruppe Vorspiel.
Im Theater war ich abgelenkt und auf die Szenen konzentriert, aber auf dem Heimweg ging mir alles auf den Geist: jeder Mensch, jeder dumme Satz, den ich mithören musste, und vor allen Dingen jeder Geruch.
Zuhause erklomm ich mühsam den fünften Stock, denn einen Tag vorher war der Fahrstuhl ausgefallen.

Ja, und das war´s dann. Am nächsten Tag konnte ich mich als krank bezeichnen: erhöhte Temperatur, Schnupfen, Husten ... das volle Programm.
Mein Gründerwoche-Workshop musste ausfalllen und ich vegetierte vor mich hin.

Interessant ist ja, dass fast jeder eine Art immer gleichen Ablauf hat, wenn er krank wird. Aber jeder für sich individuell.
Bei mir ist es ungefähr so: erst Kratzen im Hals, dann häufiges Niesen, dann evt. Gliederschmerzen, Erschöpfungszustand, erhöhte Temperatur oder Fieber, Schnupfen, eine durchgeschwitzte Nacht, Temperatur niedriger, starker Schnupfen + erste Huster, eine zweite durchgeschwitzte Nacht, normale Temperatur, Schnupfen + Husten. Danach noch ein paar Tage langsam (manchmal seeehr langsam) ausklingender Schnupfen + Husten.
Bei meinem Mann hingegen ist der Fokus ganz stark auf dem Hals. Von Schnupfen ist er kaum betroffen, dafür aber extrem von Halsschmerzen geplagt.

So hat jeder Körper seinen ganz eigenen Erkältungs-"Style".

Und passend zum eigenen Style hat auch jeder seine ganz eigenen Wohlfühl- und Linderungsstrategien. Seine eigenen Go-To-Essentials. Bei manchen ist es Ingwer-Tee (Grusel!!!), bei anderen ist es die gute alte Hühnerbrühe.
Sobald ich krank werde, geh ich noch schnell einkaufen: em-eukal Kinder-Hustenbonbons, Kirschsaft (fragt mich nicht, wieso), Früchtetee (der mit sehr viel Honig getrunken wird), Taschentücher und Mandarinen. An motivierten Tagen noch Zutaten für eine Hühnersuppe, ansonsten einfach alles, was weich und lecker ist, wie Milchschnitten, Eis oder Apfelmus.

Wenn dann der Schnupfen richtig zuschlägt, brauche ich zu den Mahlzeiten Essen, das sehr intensiv schmeckt, also viel Salz und viel Fett enthält. Geht es euch aus so?
Was immer geht, ist Pizza. Immer! Auch, wenn ich nicht krank bin.
Die hat mein Mann mir dann zum Mittag gezaubert. Perfekt!

Nun ist auch er krank (natürlich!) und wir fröhnen gemeinsam der Ruhe und dem etwas langsameren Lebensstil.

Eine Erkältung zwingt uns immer ein bißchen in die Knie. Zurecht, wie ich finde. Der Körper weiß, wann man übertrieben hat. Stress schwächt das Immunsystem und lädt fröhlich alle Viren ein, sich bei uns auszubreiten.

Mit einer Erkältung wird man zur Ruhepause gezwungen.

Finde ich gar nicht so schlecht, ehrlich gesagt.

Freitag, 10. November 2017

#freitagsgedanken – Komfortzone


Komfortzone

Am Dienstag war ich in einer Schauspielschule. Genauer gesagt im André Boulouri Actors Space. Ein Bekannter, der Schauspieler ist, hatte auf Facebook von dem dortigen Kurs zur Meisner Technik geschwärmt und auf Nachfrage erfuhr ich, dass es eine Drop In Class gibt, an der jeder teilnehmen kann.

Nun bin ich ja keine Schauspielerin. Zwischen Amateurschauspiel und Schauspiel als Beruf liegt eine ganze Menge Luft. Und eine ganze Menge fehlender Technik sowie – und das habe ich am Dienstag gemerkt – ein emotionaler Puffer.

Ein Schauspieler soll auf der Bühne oder im Film das menschliche Handeln und die menschliche Emotionswelt so realistisch wie möglich darstellen.
Der erste Gedanke ist, dass er diese Empfindungen einfach sehr gut spielt.
Aber ganz so einfach ist es nicht. Um eine Emotion wirklich ergreifend rüberbringen zu können, reicht bloßes Spiel nicht aus. Der Schauspieler erlebt diese Emotionen.
Die Meisner-Technik unterstützt ihn bei diesem Erleben und schult ihn darin, auf sein Gegenüber einzugehen und somit emotionale Reaktionen zu erreichen.

Puh, soweit, so abschreckend. Also für jemanden wie mich, der sich mit Emotionen manchmal etwas schwertut.
Nicht mit dem Erleben oder Zulassen, sondern mit dem Haben. Besonders bei negativen Emotionen. Hab ich halt eher weniger.

Nichtsdestotrotz wollte ich die Meisner Technik kennenlernen. Aber vor Schauspieltraining hab ich immer Angst. Denn das bedeutet Ernsthaftigkeit. Da gehts nicht um Spaß. Im Gegenteil.

Ich fuhr also zum Moritzplatz, fand das Studio und stand dort etwas hilflos rum. An mir vorbei zogen gefühlt Scharen wunderschöner, junger Menschen. Elbenwesen aus einer anderen Welt. Einer Welt, in der die Leute Schauspiel sehr ernst nehmen. Eine Welt also, in der jemand, der das nur aus Spaß macht, keinen Zutritt hat.

Das ist natürlich Quatsch, aber so fühlte ich mich. Zum Glück sprach mich die Dozentin der Drop In Class an, erzählte mir ein bißchen Theorie zur Meisner Technik und dann ging es mit der einzigen anderen Teilnehmerin in den Nebenraum.
Bitte? Drei Stunden Training, nur zu zweit? Hilfeeee!
Kurz danach tauchte noch ein junger Mann auf. Glück gehabt. Immerhin zu dritt!

Nach der Aufwärmung starteten die beiden anderen mit der Übung des Tages, ich konnte erst einmal zuschauen. Es schien gar nicht so schwer, aber ich wusste aus Erfahrung, dass der Schein trügt.
Als ich dann selbst dort stand, mich auf mein Gegenüber, auf seine und meine Handlungen und Emotionen konzentrieren musste, war es ziemlich anstrengend. Manchmal zäh, manchmal gut, aber eben vor allem anstrengend.

Auf dem Heimweg grübelte ich. Über meinen Mangel an Wut (wo zaubern andere das her?), über die Unterschiede zwischen Schauspiel und Amateurtheater und Theaterpädagogik. Über das Spielen, das Erleben, die Realität.
Und über meine Komfortzone. Der Workshop war ein Schritt heraus aus dieser Komfortzone, ein Blick über meinen Tellerrand, der mir eine andere, recht fremde Welt gezeigt hat. Eine Selbsterfahrung, die mir überraschenderweise ganz viel über mich selbst verraten hat, mir gezeigt hat, wie sehr ich Komödie und Lachen liebe, wie ich in allem den Witz suche – und wie das in solch einem Kontext unpassend und wenig zielführend sein kann.

Die Übung war für meine Arbeit und mich sehr wertvoll und wird auf jeden Fall demnächst ausprobiert. Auch generell will ich mehr über die Meisner Technik herausfinden.

Meine Achtung vor dem Schauspielberuf ist an diesem Tag enorm gestiegen.
Wahnsinn, was dieser Beruf an emotionalem Input erfordert. Und wunderbar, wie sehr Schauspieler uns an dieser Gefühlswelt teilhaben lassen.

Freitag, 3. November 2017

#freitagsgedanken – Endlich kalt.


Endlich kalt.

Am Montag war es plötzlich kalt. Ich fuhr nach Tegel, wo ich einmal wöchentlich bei einem ehemaligen Gruppenmitglied Schauspielunterricht gebe, bekam zum Abschied selbstgemachten Nusskaramell geschenkt, konnte deshalb meine Handstulpen nicht anziehen und stand an der Bushaltestelle, die Hände frei im Wind. Und diese Hände waren binnen Sekunden saukalt.

Wo andere jedoch in Depressionen versinken, weil jetzt die kalte Jahreszeit beginnt, verfiel ich innerlich in Jubel. Endlich! Endlich beginnt so langsam meine liebste Jahreszeit: der Winter!

Ja, es ist noch Herbst, und auch der ist toll, aber das wichtigste ist: es wird kalt. Ich mag es, wenn es kalt ist. Wenn irgendwann der Moment gekommen ist, an dem man zum ersten Mal die Kälte richtig spürt, weiß ich: Miss Winter is coming ...

Ich mag die leicht melancholische Stimmung, die kahler werdenden Bäume, den Wind, die leeren Straßen. Das graue, trostlose und gerade dadurch auf ganz eigene Art wunderschöne Berlin.

Ich liebe die Kälte, weil ich in ihr nicht schwitze.
Endlich weiß ich, was ich anziehen soll: etwas Warmes. In der Übergangszeit ist man ständig zu warm oder zu kalt angezogen, im Hochsommer ist jedes Kleidungsstück sowieso zu viel. Aber im Winter ist es einfach: so warm wie möglich.
Und das kann ich. Wenn es eines gibt, was ich kann, dann ist es warm anziehen.

Die Wintermode finde ich auch immer viel schöner als die Sommermode. Man kann einfach so viel mehr Kleidungsstücke tragen. Modisches Kombinieren bekommt eine völlig neue Bedeutung: das Drinnenoutfit muss zur Draußenkleidung passen, zu jedem Outfit muss die passende Jacke oder der passende Mantel, sowie Handschuhe, Schal, Mütze und Schuhe herausgesucht werden. Eine fantastische Aufgabe!
Endlich kann ich mich auch wieder schminken. Was im Sommer einfach verläuft, bleibt nun endlich im Gesicht haften – und das den ganzen Tag.

Wenn es kalt wird, gehe ich auch öfter raus. Sogar gerne. Ich mag dann Spaziergänge durch die Stadt, eine abendliche Runde am Kudamm entlang und in der Mittagssonne auf einer Bank sitzen.

Mit der Kälte kommt auch wieder die Lust auf Kultur, auf Theater und Museen, auf Kino und Filmabende mit Freunden.

Neue Musik ist auf meinen iPod gewandert. Musik, die zur Dunkelheit passt, jazzige und herbstliche Töne wie "Element of Crime" oder Frank Sinatra.
Auch good old Robbie Williams mit seinen Sinatra-Covern ist dabei.

Und wenn ich im Dunkeln, einpackt in Mantel und Schal, die Straße entlanglaufe und dabei "One for my baby" in meinen Ohren klingt, blühe ich auf. Jetzt beginnt MEINE Zeit im Jahr.


Dienstag, 31. Oktober 2017

#theatreDIY - Blutkissen





Heute ist Halloween! Und damit wieder Zeit für ein #theatreDIY auf diesem Blog!

Im Amateurtheater ist stets Erfindergeist gefragt, wenn es um das Realisieren von Special Effects geht. Für die Inszenierung von Republik Vineta brauchten die Vorspieler eine Möglichkeit Schusswunden zu simulieren - und zwar direkt im Moment des Schusses, denn der fand auf der Bühne stand.

Blutkissen waren in diesem Fall die passende Wahl. Gefertigt aus dünner Folie und gefüllt mit Kunstblut, zerplatzen die kleinen Kissen unter physischem Druck.
Wird es im Moment des Schusses vom "Getroffenen" in der Hand gehalten, kann er es in seiner Hand zum Platzen bringen und sich gleichzeitig an die "angeschossene" Stelle fassen. Auf diese Weise fließt plötzlich dort Blut, wo vorher keines war.

Aber Blutkissen sind relativ teuer und bei mehreren Aufführungen und Proben, in denen der Effekt ja geübt werden muss, kommt da eine beachtliche Summe zusammen.

Also suchte ich nach einer Möglichkeit, Blutkissen selbst herzustellen ... und ich wurde fündig!
In einem Youtube-Video wurde ein Mini-Folienschweißgerät vorgestellt, das für diesen Zweck ideal war.
Und nach ein bißchen Rumprobieren habe ich eine gute Methode gefunden.

Ihr braucht:
  • Kunstblut (mein Favorit ist BLUAT, das komplett aus allen Textilien auswaschbar ist)
  • Hand-Folienschweißgerät (z.B. dieses)
  • dünne Plastikbeutel, z.B. Frühstücksbeutel 
  • Unterlage: Handtuch, Tiefer Teller, Schüssel o. Waschbecken

Schritt 1:
Fülle die gewünschte Menge Kunstblut in eine Ecke des Plastikbeutels. Wähle die Menge Blut je nach Wunschgröße des Blutkissens.
Tipp: Soll das Kissen relativ groß werden, ist es besser, etwas dickere Beutel zu wählen, z.B. Gefrierbeutel.

Schritt 2:
Falls die Tüte zu groß ist, schneide einen Teil des oberen Randes ab. Dann schweiße mit dem Gerät zuerst eine Seite zu, dann die andere offene Seite. Zur Sicherheit mache ich immer zwei Schweißnähte nebeneinander, um noch ein wenig überstehenden Rand zu haben. Schneide das Kissen mit ca. 5 mm Rand neben den Schweißnähten aus der Tüte aus.

Schritt 3:
Überprüfe das Kissen vorsichtig auf undichte Stellen und fahre gegebenenfalls noch einmal vorsichtig mit dem Folienschweißgerät über die Naht, um Löcher zu schließen. Wasche mit Wasser klebrige Blutreste ab und tupfe das Kissen mit einem Handtuch ab.



Fertig!


Extratipp:
Wenn du mehrere Kissen in einem Rutsch produzieren möchtest, kannst du mehr Blut einfüllen und mit dem Folienschweißgerät an den gewünschten Stellen die Tüte gleichzeitig schneiden und verschweißen, um z.B. mehrere Kammern zu bilden.



Und so sah es beim Einsatz auf der Bühne aus:


Freitag, 27. Oktober 2017

#freitagsgedanken – Stress lass nach!


Stress lass nach!

Ich bin ja grundsätzlich tiefenentspannt. Das wird jeder bestätigen, der mich kennt. Warum das so ist, kann ich nicht sagen, ich tippe mal auf niedrigen Blutdruck oder zu wenig Produktion von Adrenalin oder so. Keine Ahnung.
Diese Tiefenentspanntheit führt aber dazu, dass ich Stressoren schnell als EXTREM stressig empfinde. Beispielsweise viele Termine.

Ich arbeite jeden Tag im Homeoffice und an durchschnittlich drei Abenden in der Woche außerhalb (Proben, Aufführungen, Workshops ...).
Nach und nach kamen im letzten Jahr auch tagsüber Termine dazu. Ich habe mit dem Netzwerken begonnen und bevorzuge wegen meiner Abendarbeit am liebsten Termine tagsüber, z.B. Frühstückstreffen.
Seit kurzem gebe ich einmal die Woche auch privaten Schauspielunterricht, ebenfalls tagsüber. Soweit so gut.

Jeder einzelne Termin macht mir Spaß, aber jeder Termin bedeutet eine Unterbrechung von Ruhe und Konzentration. Jeder Termin schränkt die freie Zeitplanung ein. Und jeder Termin nimmt immer mehr Zeit in Anspruch als im Kalender steht. Denn für einen einstündigen Termin um 10 Uhr muss ich in Berlin schon um 9 Uhr aus dem Haus und bin um 12 Uhr zurück.

Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich viel weniger Termine habe als ein normal arbeitender Mensch. Also an Überarbeitung werde ich gewiss nicht sterben. Was aber auch daran liegt, dass ich sie permanent vermeide.
Folgt man den ganzen Achtsamkeitsratgebern, ist das total gut. Folge ich dem gesellschaftlichen Bild, habe ich ein schlechtes Gewissen. Weit entfernt vom Workaholic, wirft mich ein voller Terminkalender schnell aus der Bahn.
Denn er nimmt mir Freiheit.

Also versuche ich, Tage im Kalender freizulassen. Tage, an denen ich intuitiv im Homeoffice Neues kreieren oder ganz simple To-Do-Listen abarbeiten kann.
Manchmal kommt dann aber plötzlich ein ungewohnter Auftrag um die Ecke. Eine Website inkl. Logoentwicklung steht an. So ein Auftrag ist toll, aber der Blick in den Terminkalender versetzte mir einen kurzen Schreck. Ich hatte doch so schön lauter freie Zeiten eingeplant, die dann plötzlich weg sind. Zack, einfach belegt.

In solchen Momenten bleibt mir nur eine Möglichkeit: an meiner Einstellung schrauben. Die Aufgaben, die ich mir notiert habe, als Entspannung sehen.
Ich muss noch eine Wand in meiner Wohnung streichen und schiebe es schon ewig vor mir her.
Ich streiche extrem gern Wände, ich liebe es! Zumindest, wenn es um farbige Wände geht, ich streiche nicht gern Weiß, das ist öde. Vor dem eigentlichen Streichen muss der Raum aber erst umgeräumt, komplett abgedeckt und abgeklebt werden. Das dauert und nervt.
Aber gleichzeitig ist es auch eine sehr meditative Tätigkeit. Mit einem Hörbuch dazu wird daraus eine zwar anstrengende, aber sehr befriedigende Beschäftigung. Zumindest in meinem Kopf.

Die vor mir liegende Woche ist voll, aber gefüllt mit schönen Dingen. Mal sehen, ob ich es so sportlich nehmen kann, wie ich es mir vornehme.
Ich werde berichten.







Mittwoch, 25. Oktober 2017

#monthlyfavourites - Oktober-Lieblinge



Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im Oktober! 




Zum Arbeiten


In Wien hatte ich endlich wieder einmal meine analoge Kamera mit, eine Minolta XG-1. Es war ungewohnt, ohne Zoom-Objektiv zu knipsen, aber die Fotos sind wunderschön geworden und werden garantiert ab und zu in meinen #freitagsgedanken-Posts auftauchen.

Ebenfalls eifrig im Einsatz ist mein selbstgemachter Visitenkartenhalter. Wenn ihr ihn nachbasteln wollt, hier gibt es meine Anleitung: Klick!


 
Zum Aufhübschen


Wie schön sind bitte diese Ohrringe, die mir meine liebe Freundin Anne geschenkt hat?! Ich liebe sie!

Dazu passen ein paar Neuzugänge im Schminkregal:
Die beiden goldenen Lippenstifte sind aus der letzten Limited Edition von Catrice, heißen "Melting Lip Color" und riechen lecker nach Schokolade. Der eine Ton ist ein unauffälliges Nude-Brown, das auf den Lippen ganz dezent ist, der andere ist ein glitzerndes, bräunliches Herbst-Rot.
Auf den Augenlidern trage ich momentan ständig den bronzefarbenen Creme-Lidschatten von Bang Beauty aus der letzten Glossybox. Im Sommer stelle ich ihn mir auch genial als Rouge vor.

Ihr wisst, ich bade gern und viel, deshalb kaufe ich auch regelmäßig verschiedene Schaumbäder und Badezusätze. Sprudelbäder finde ich immer lustig und ich freue mich schon darauf, das Honig-Sprudelbad von Dresdner Essenz auszuprobieren.

Zwei Favoriten aus dem Dezember letzten Jahres habe ich aus der Beautykiste geholt und nutze sie nun wieder täglich: eine Birnen-Schoko-Handcreme und einen Clementine-Gewürze-Lippenpflegestift aus der letztjährigen Weihnachtsedition von Yves Rocher.



Zum Lesen


Ich lese ein neues Buch!!! Ich kann es selbst kaum fassen, aber es ist wahr. Und ich habe es bald durchgelesen. So langsam wird das was mit der besseren Konzentration ...
Der Klassiker "The Catcher in the Rye" von J.D. Salinger ist witzig, unterhaltsam, kurzweilig und gibt einen Einblick in die Jugendkultur im New York der 40er Jahre. Die Ausgabe habe ich übrigens auch aus der Bücherbox am Leon-Jessel-Platz in Wilmersdorf.

Die neue flow ist da und besonders interessant finde ich den Artikel über "Job Crafting".



Zum Essen


Spekulaaaaatiuuus! Und dazu eine Menge Tee!

Herbstzeit ist außerdem natürlich Kürbiszeit. Diesen kleinen Speisekürbis habe ich im Supermarkt entdeckt und ich bin gespannt, wie er schmeckt. Auf dem Beschreibungsschild stand "Mikrowellenkürbis" ... sehr interessant ...



Zum Stöbern

Lydia vom Blog Büronymus hat gestern einen tollen Artikel darüber geschrieben, wie wertvoll Zeit mittlerweile geworden ist und was das mit der Veränderung der Arbeitswelt zu tun hat:
https://bueronymus.wordpress.com/2017/10/24/zeit-ist-das-neue-geld/



Zum Hören

Ich habe diesen Monat so einige Folgen des Hollywood-Podcasts "Happy Sad Confused" gehört. Der Interviewer ist für mich nicht grad der geistreichste und charmanteste, aber die Celebrities, die er interviewt, machen es wieder wett.
Meine Lieblingsfolge bis jetzt ist die mit Simon Pegg. I looooove Simon Pegg!!!

http://www.mtv.com/news/podcasts/happy-sad-confused/



Zum Anschauen

Auf Netflix hat vor kurzem "Star Trek: Discovery" gestartet. Und es ist guuuut! In alter Serienmanier erscheint nur einmal die Woche eine neue Folge und das Warten lässt einen die Serie anders wahrnehmen. Neben dem zunehmend spannender werdenden Plot begeistern die Schauspieler, besonders die (endlich mal!) weibliche Hauptfigur Michael Burnham.





Ebenfalls auf Netflix habe ich die ersten beiden Staffeln "The Killing" geguckt. Manchmal hat mich die Serie unglaublich genervt, aber ich MUSSTE dranbleiben, um zu erfahren, wer der Mörder ist. Wie das so ist bei Serien. Und die Hauptfigur Detective Linden ist halt auch einfach zu gut.





Das allerschönste Augenerlebnis war aber diesen Monat "Blade Runner 2049". Was für ein Film! Hammer!
Wenn ihr dieses Jahr noch ins Kino geht, dann muss es dieser Film sein! Punkt.





Ach übrigens:
Das ist meine Katze G'Kar!


Freitag, 20. Oktober 2017

#freitagsgedanken – "Wunder" der Natur


"Wunder" der Natur

Am Sonntag verschafften wir uns noch ein bißchen Extraurlaub, da der eigentliche Wien-Urlaub nicht ganz den erhofften Effekt hatte.
Wir waren für einen Tag an der Ostsee, fuhren mit der Fähre auf eine kleine Landzunge mit Yachthafen und passenden Yachtbesitzerwohnungen in einer Art "Gated Community". Direkt daneben gab es einen kleinen, ganz puren, ruhigen Strand, mit wunderschönem Dünen-Wald-Streifen dahinter.

Als wir mit er Fähre wieder zurück Richtung Festland setzten, schaute ich auf die großen Transporter, auf die Segelschiffe und die verschiedenen Fähren, dreht mich um und sagte zu meinem Mann, dass mich wundert, warum Werke der Menschen nie als Wunder der Natur bezeichnet werden.

Ab dem Moment, in dem ich lernte, dass der Mensch zu den Säugetieren gehört, war meine Verwunderung darüber groß, dass der Mensch sich anscheinend als nicht zur Natur gehörig empfindet. Der Begriff "Natur" wird meist im Gegensatz zum Menschen verwendet. Als wäre der Mensch ein künstliches und kein natürliches Wesen.
Wenn dann der Mensch in "die Natur" geht, bestaunt er, was "diese Natur" alles so erschafft. Dabei ist er selbst ein Teil dieser Natur, dabei erschafft er selbst wunderbare Dinge.

Dokumentationen, die faszinierende Tiere und ihre Verhaltensweisen und Lebensräume zeigen, haben oft die Worte "Wunder der Natur" im Titel. Das irritiert mich, da es einen Widerspruch in sich darstellt. Eine Dokumentation hat immer eine Art wissenschaftlich-objektiv-beobachtenden Charakter. Die Phänomene, die in Dokumentationen gezeigt werden, werden dort in der Regel auch wissenschaftlich erklärt.
Wenn ich auf Wikipedia die Definition von "Wunder" anschaue, finde ich folgendes:
Als Wunder (griechisch θαῦμα thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst.
Aber es wird doch erklärt. Es ist doch untersucht worden, um eine Erklärung zu finden. Wieso ist dann von einem "Wunder" die Rede?

Wenn Vögel aufwendige Nester bauen, wenn  Spinnen riesige Netze knüpfen, wenn Vogelschwärme in perfekten Konstellationen fliegen und Pflanzen auf den trockendsten Böden sprießen, wird von "Wundern" gesprochen.
Wenn Menschen Schiffe, Flugzeuge, Raumstationen und architektonische Meisterwerke bauen, wenn sie Symphonien komponieren und im Orchester spielen, wenn sie neue Kunstformen ausprobieren, wissenschaftliche Untersuchungen anstellen, Demokratie entwickeln – dann spricht niemand von einem "Wunder".

Wir Menschen machen viel Scheiß. Wir machen aber auch viel Schönes und Bewundernswertes. Genauso wie die anderen Tiere auf diesem Planeten auch.
Ein einzelner Marienkäfer auf einem taubesetzten Grashalm ist nur deshalb so schön, weil er in dem Moment gerade nicht in riesigen Schwärmen als Plage über die Nordseestrände herfällt.

Ich sehe die Welt und all ihre Bewohner nicht als Wunder. Zuviel wurde schon erforscht, zuviel wissen wir schon darüber, wie wir entstanden sind. Dennoch fasziniert mich diese Entwicklung. Ich betrachte sie mal mit Erstaunen, mal mit Erschrecken, aber die meiste Zeit mit Neugierde.

Neugierde darauf, wie sich diese Erde weiter entwickeln wird, was mit der Tier- und Pflanzenwelt passiert.
Und es ist ein beruhigender Gedanke, doch einfach nur ein Teil dieser Natur zu sein.









Freitag, 13. Oktober 2017

#freitagsgedanken – Was ist Theater?


Was ist Theater?

Wenn ein neuer Gruppendrang-Kurs startet, kommen Menschen zusammen, die Theater spielen wollen. Einige haben schon Erfahrungen gemacht, andere noch nicht. Aber jeder, der schon Theatererfahrung hat, hat andere Erfahrungen als die anderen.
Diese Erfahrungen prägen auch stets unsere Erwartungen. Entweder fanden wir die Erfahrungen nicht so gut und erwarten uns etwas Neues. Oder wir mochten die Erfahrungen und möchten genau so etwas noch einmal haben.

Nun sitzen diese Menschen zusammen und brainstormen, was sie gemeinsam für eine Inszenierung auf die Beine stellen könnten. Und beim Brainstormen zeigen sich dann nach und nach die Unterschiede in den Erwartungen.
Mein neuer Kurs wurde am Anfang quasi überrannt und dünnt sich nun nach und nach ein bißchen aus.
Das ist ganz natürlich und passiert jedes Mal, aber es ist gleichzeitig immer auch schade. Es ist für alle Seiten stets ein bißchen ernüchternd. Wie der Montagmorgen nach einem Partywochenende.

Je mehr man miteinander spricht, desto schneller erkennt man, ob man gemeinsam in eine Richtung marschiert. Manchmal ist das nicht der Fall. Dann muss man für sich entscheiden, ob man spontan in die andere Richtung mitmarschieren oder lieber umkehren oder sich einen eigenen Weg suchen will.

Mitte dieser Woche telefonierte ich mit einer Teilnehmerin meines Kurses, die auch wie ich theaterpädagogische Erfahrung und schon sehr viel mit anderen Menschen inszeniert und gespielt hat. Sie will kein Stück eines anderen Autoren spielen, im Kreis sitzen und Inszenierungsideen diskutieren. Sie will Aktion, Bewegung, Improvisation und die daraus entstehenden ganz eigenen Geschichten der Teilnehmer auf die Bühne bringen. Für sie ist genau das Theater. Und das finde ich wunderbar! Sie hat Recht, das ist Theater.

Für mich aber kann beides Theater sein. Für mich ist beides Theater.

Heute erreichte mich die eMail einer anderen Teilnehmerin, die doch lieber in Richtung Tanztheater gehen möchte. Auch das finde ich toll, kann ich aber selbst leider mangels Erfahrung nicht bieten. Aber auch das ist für mich Theater.

Dennoch hadere ich damit, einen Satz mit "Für mich ist Theater ..." zu beginnen. Denn Theater ist ein so unglaublich allgemeiner Begriff, dass alle möglichen Formen der Darstellung auf der Bühne mit hineingezählt werden können: Sprechtheater, Improvisation, Tanz, Gesang, Pantomime, Varieté, Revue, Schwank, Regietheater, Playbacktheater, Onlinebühnen, Figurentheater, Objekttheater, Drag ... die Liste ist lang und wird noch länger werden.

Während meiner Ausbildung zur Theaterpädagogin leitete ich nebenbei mit meiner Kollegin unsere Freizeittheatergruppe. Wir machten klassisches Amateurtheater, das halbwegs textgetreu Stücke fremder Autoren inszenierte. Und wir haben es geliebt!
Unsere Dozenten waren nicht immer so begeistert davon. Sie erzählten in der Ausbildung kopfschüttelnd, dass Schüler immer Textauswendiglernen und Rollenverteilung erwarten, wenn von Theater die Rede ist. Dabei sei das doch kein Theater. Es sei doch deprimierend, dass das die einzige Vorstellung sei, die die Schüler von Theater haben.
Ich fand das nicht deprimierend, sondern ganz natürlich. Die Schüler haben doch Recht: das ist Theater.

Theater hat keine enge Definition, sondern eine ganz weite.
Genau deshalb habe ich für mich keine bestimmte Antwort auf die Frage "Was ist für dich Theater?". Ich will keine Definition für mich aufstellen und damit so vieles ausklammern.
In einer Welt, die ich mir voller Vielfalt und absolut gleichberechtigt wünsche, möchte ich für mich diese Definitionen meiden. Ich sage nicht mehr "Das ist für mich eine Frau." oder "Das ist für mich ein Mann." Und eben auch nicht "Das ist für mich Theater."


Wenn ihr jedoch wissen wollt, was ich zur Zeit für Theater mache – dann fragt mich gern. Oder schaut es euch einfach an.







Freitag, 6. Oktober 2017

#freitagsgedanken – Urlaub ... oder nicht?



Urlaub ... oder nicht?

Es war letzte Woche Zeit für unseren Jahresurlaub. Der besteht normalerweise jedes Jahr aus einer Woche in Wien. Im Herbst. Inklusive Besuch des Konzertes „Hollywood in Vienna“, bei dem jedes Jahr ein anderer Filmkomponist für sein Lebenswerk geehrt wird.
Wir lieben diesen Urlaub, mein Mann und ich. Wien ist schon eine Art zweites Zuhause geworden und das Konzert verwandelt uns jedes Mal in schick gekleidete Heulsusen. Wunderbar, so soll es sein.

Dieses Jahr haben wir zwei kleine Katzen, die uns schon sehr ans Herz gewachsen sind. Wir waren etwas nervös in den Wochen und Monaten vorher, wie wir die beiden am besten versorgen, wenn wir nicht da sind. Klar war: wir werden keine ganze Woche fahren, sondern nur vier Tage. Mit der Betreuung ging es hin und her, aber letztendlich fand sich die perfekte Lösung: mein Bruder wohnte in der Zeit in unserer Wohnung.

Nun hätten wir die vier Tage voll genießen können. Aber irgendwie waren wir nicht so ganz da. In unserem schönen Wien. Wir haben schöne Dinge gemacht, keine Frage, wir waren in der Stadt unterwegs, haben die Sonne und das warme Wetter genossen.
Das Konzert war wirklich toll, aber es zog an uns vorbei. Wie in Watte gepackt saßen wir da, den ganzen Urlaub. Und stellten danach fest: so richtig Urlaub war es nicht.

Es waren viele Kleinigkeiten, die zusammenkamen, die uns nicht richtig abschalten ließen. Aber der Hauptfaktor war ganz einfach Stress. Die Wochen vorher waren vollgepackt mit Terminen: Networking, Aufführungen, mein leidiger Arztbesuch, die Kastration unseres Katers, Theaterbesuche und der Start meines neuen Gruppendrang-Kurses.
Um ein bißchen abschalten zu können, habe ich in Wien Facebookpause gemacht. Ich wollte aber trotzdem per Mail und WhatsApp erreichbar sein – wegen der Proben, die ohne mich stattfanden, wegen des neuen Kurses und wegen der Katzen, natürlich.

Und das war die Krux. Normalerweise mache ich im Urlaub komplette Online-Pause: keine Mails, kein Facebook und optimalerweise kein WhatsApp. Für niemanden erreichbar, außer in Notfällen.
Hatte bisher gut funktioniert, letztes Jahr in Wien habe ich aber damit gebrochen, denn es gab einen Notfall. Mein Opa starb an meinem dritten Urlaubstag. Der letztjährige Wienurlaub ist mir dadurch umso intensiver im Gedächtnis geblieben. Ich erinnere mich an viele Tränen – auf dem Dach des Haus des Meeres, im Naturkundemuseum, in der Ferienwohnung. Es war ein gefühlsintensiver Urlaub mit vielen Erlebnissen. Mit vielen Zeichnungen.

Doch dieses Jahr war ich im Kopf zu sehr in Berlin. Ich habe mit Freunden gechattet, mit meinem Bruder, ich habe Mails beanwortet. Durch die Termine in den Wochen davor, wurde ich am Wochenende vor der Reise krank und habe mich erst dort so richtig auskuriert.

Immerhin: ich habe endlich wieder mit meiner analogen Kamera und Schwarz-Weiß-Film fotografiert. Jetzt warte ich ganz aufgeregt auf die entwickelten Fotos.

Notiz für´s nächste Jahr: Urlaub vor dem Urlaub! Wenig Termine, viel Zeit und Entspannung, um mich auf den Urlaub in Ruhe vorzubereiten. Eine Woche statt vier Tage. Und dann: alle Kommunikationskanäle aus.








Mittwoch, 4. Oktober 2017

Recap/Preview #8



Der Herbst ist da! Zeit für Recap #8!


Gruppendrang statt Gruppenzwang
Der beliebte Gruppendrang-Kurs geht in die vierte Runde. Bis jetzt ist ein lustiges Team aus 13 ganz eigenen und engagierten Persönlichkeiten zusammengekommen, das nun gemeinsam in den nächsten Monaten ein Stück inszeniert und im Frühjahr auf die Bühne bringt. Ihr könnt gespannt sein!


Praktisches Netzwerken
... fand beim NewWorkCamp statt. Einen Tag lang sprachen alle Teilnehmer in selbstorganisierten Sessions darüber, wie sich die Arbeitswelt ändert und welche Werte uns in Zukunft wichtig sind.

Weiter geht es in der Gründerwoche mit "Ich so: Och bitte! Die andern so: Nö", einem meiner Workshopklassiker über die Persönlichkeitstypen des Riemann-Thomann-Modells. Zwei Stunden lang lernt ihr die Persönlichkeitstypen kennen, probiert sie aus und erfahrt, wie ihr auf andere Typen eingehen könnt.
Nebenbei lernt ihr bestimmt interessante Leute kennen. Und das ganze für umme! Im Meeet Mitte: Klick!


Endspurt ...
... bei den Spielschauern! Sie stehen in den Startlöchern für ihre Premiere von Kästners "Die Schule der Diktatoren".
Bildergalerien und Videos gibt es hier: Spielschauer auf Facebook

Auch der nächste Status-Workshop "Machtspielchen" rückt immer näher! Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt mir, es sind noch Plätze frei.

Facebook? Was ist das?
Eine halbe Woche habe ich Facebookpause gemacht und es war gar nicht so einfach wie ich dachte. Aber: ich habe es geschafft! Tschacka!
Mein Tipp für alle, die es ebenfalls mal eine kleine Pause wollen: die Facebook-App auf dem Handy in einen Ordner verschieben, so dass sie nicht präsent auf dem Startbildschirm ist. So wird sie auch nicht automatisch angeklickt – aus Langeweile etc.
Die ganz harten machen komplette Online-Pause. Aber man muss ja noch Ziele haben.


Wie ein Tagebuch
... ist meine neue Kategorie #freitagsgedanken. Darin schreibe ich wild und frei über alles, was mir innerhalb der letzten Woche durch den Kopf ging. Schaut mal rein: #freitagsgedanken

Freitag, 22. September 2017

#freitagsgedanken – Das ist halt so.



Das ist halt so.

Als ich in der letzten Woche meiner Freundin von der Situation bei der Ärztin berichtete (ihr erinnert euch ...), da schrieb sie mir: "Wie du es selbst sagen würdest, Sarah: ist halt so."

Diese Woche habe ich öfter darüber nachgedacht. Wir sind alle so verschieden, mit unserer ganz eigenen Geschichte, unseren ganz eigenen Ängsten. Wir können reflektieren und eigene Probleme in Angriff nehmen. Zumindest klingt das so einfach in dem Selbstoptimierungswahn, der einen schnell packen kann, wenn man sich in den sozialen Medien umsieht.

Aber ganz ehrlich: wenn mich etwas an mir nicht stört, dann will ich es auch nicht ändern. Ich will einfach nur machen, was mir Freude macht.
Das braucht natürlich Selbstvertrauen. Hat ja auch nicht jeder. Und wer hat es denn schon immer und zu hundert Prozent? Ich nicht. Dennoch habe ich vermutlich mehr Selbstvertrauen als einige andere. Da hab ich Glück gehabt. Hätte ja auch anders laufen können. Den Rest erarbeite ich mir nach und nach. Warum? Weil ICH das gern will. Weil ich ein Idealbild habe, das sehr nah an Howard Roark aus "The Fountainhead" herankommt.
Dafür musste ich erstmal lernen, dass Dinge, die einem andere sagen, nicht automatisch weiterhelfen. Im Gegenteil. Oft sind sie einfach nur einschränkend.

Schon während meiner Ausbildung habe ich angefangen, im Theaterbereich selbständig zu arbeiten. Die Ausbildung zur Theaterpädagogin ging mit Unterbrechung insgesamt 4 Jahre. Im ersten Jahr habe ich schon meine erste Gruppe gegründet und die ersten Workshops gehalten. Warum? Weil ich meinen Kolleginnen voraus sein wollte, wenn wir alle fertig sind. Und weil ich am besten lerne, wenn ich etwas tue. Es einfach ausprobiere. Try and Error.
Ich erinnere mich, dass eine meiner Kommilitoninnen während einer Intensivwoche im Gespräch gesagt hat, dass sie es nicht gut findet, dass ich schon in dem Bereich arbeite, obwohl die Ausbildung noch gar nicht zu Ende ist.
Mich hat das natürlich angepickt, ich war getroffen. Das war ja auch ihr Ziel. Aber ich habe deshalb nicht spontan alles hingeworfen, sondern habe einfach weitergemacht. Ich merkte: andere wollen mich gern aufhalten. Nicht aus böser Absicht, es geschieht ganz unbewusst, um meinen Status zu senken. Und ihren eigenen somit zu erhöhen. Das ist halt so.



Manchmal, wenn ich mit fremden Menschen zu tun habe, scheue ich zuviel Nähe. Man könnte dann denken, ich sei bindungsscheu. Das bin ich nicht. Ich bin einfach nur ein eher distanzierter Persönlichkeitstyp. Ich zitiere gern aus dem Buch "Wie die Gruppe laufen lernt":


Bei dem distanzierten Persönlichkeitstyp handelt es sich um einen Menschen, dem die Eigenständigkeit und Autonomie und alles, was damit zusammenhängt, Bedingung zu einem befriedigenden Leben ist. [...] Der Wunsch, mit anderen in Beziehung zu stehen, ist trotzdem vorhanden, aber nicht immer prioritär. [...]
Das Leben im Kollektiv der Gruppe kostet den Distanzierten Kraft. Seine Erstorientierung zu Beginn einer Arbeit gelingt ihm am besten über interessante Sachthemen, mit denen er zunächst ein „Ich-Thema- Bündnis“ eingehen kann, welches ihm Sicherheit gibt. Während des Gruppengeschehens erlebt man ihn häufig mit einem Bein draußen stehend, was sich im Zurückziehen in den Pausen und im verstärkten Wahrnehmen von Außenbeziehungen äußern kann, im zurückhaltenden Einlassen am Anfang und in fast blitzartiger Abreise am Ende. Während man andere gewissermaßen auf die Realität des Endes hinweisen muss, ist er längst weg! [...]
Als Schutz vor allzu verbindlicher Nähe nutzt er auch gern die Gelegenheit, persönliche Inhalte in Sachinhalte umzumünzen. Lässt man ihm nicht den Raum, den er zu seinem Wohlbefinden braucht, so droht er von Eigenständigkeit in Eigensinnigkeit und Verbohrtheit überzuwechseln und damit auch aus der Gruppe herauszufallen. Ein konstantes Kontaktangebot auf sachlicher Ebene dagegen, das ihm gleichzeitig die Möglichkeit zur Distanz lässt, macht ihn offen für sehr konstruktive Mitarbeit, in der er dann auch sein meist differenziertes Wissen gern zur Verfügung stellt und Witz und Spontaneität zeigt.

Ich gehe seit letztem Jahr zu vielen Networking-Events.
Mein Ziel war es bisher, das Reden mit fremden Menschen zu üben, die Kontaktaufnahme hinzukriegen. Ich dachte, ich müsse doch irgendwann in der Lage sein, locker-flockig mit jedem zu quatschen. Kann doch nicht so schwer sein.
Aber ganz ehrlich: ich möchte meist nicht mit Menschen einfach nur reden um des Redens willen. Ich möchte mit Menschen etwas erschaffen.
Etwas zum Anfassen, etwas zum Nachdenken, etwas zum Ändern, etwas zum Essen, etwas zum Anschauen, etwas zum Ablehnen.
Wenn ich erfolgreich über ein Sachthema kommuniziert hab, kann ich auch gern quatschend in der Bar um die Ecke versacken. Dann kann ich Unsinn reden, rumspinnen und bin ganz anhänglich und nähesuchend.

Deshalb liebe ich Barcamps so sehr. Den ganzen Tag redet man über Sachthemen. Das entspannt mich und gibt mir Raum, auch ganz persönlich zu werden. Heute ist das NewWorkCamp, es wird wie ein Klassentreffen, nur in schön. Und es gibt Themen, über die man reden kann. Wundervoll!


Ich werde immer ein distanzierter Typ bleiben. Ich bin es sehr gern. Das ist halt so.



P.S.:
Einen Workshop über Persönlichkeitstypen gibt´s von mir im November während der Gründerwoche: Klick!
Der nächste Status-Workshop ist im Oktober: Klick!









Mittwoch, 20. September 2017

#monthlyfavourites - September-Lieblinge



Es ist wieder Zeit für die Lieblinge des aktuellen Monats - die #monthlyfavourites im September! 




Zum Arbeiten


Bei neuen Schnupperterminen kommt immer meine Stifte-Tasche zum Einsatz, die ich für´s Brainstorming brauche. Ich habe sie vor Ewigkeiten mal bei Tiger gekauft. Die gleiche wird es wohl nicht mehr geben, aber es gibt dort immer tolle Täschchen in verschiedenen Größen.

In der flow war ein Extraheft zum Thema Handynutzung. Ein guter Impuls, um mir mal eine Woche lang mein Handyverhalten genauer anzusehen. Positive Folge: ich kann es mittlerweile viel besser ignorieren, bin entspannter und konzentrierter.

 
Zum Aufhübschen


Der Monat startete mit meinem Geburtstag und somit mit viel Glitzer. Diese Schuhe habe ich Secondhand bei Kleiderkreisel gefunden, den Ring und das Holo-Portemonnaie bei H&M.

Für´s Gesicht nutze ich momentan am liebsten meine neue Lidschattenpalette von Revolution. Den Namen "Fortune favors the brave" finde ich blöd, aber die Farben sind wunderschön.
In die fischförmigen Schminkpinsel habe ich mich sofort verliebt und nutze sie für Bronzer und Rouge. Ich habe sie von Amazon (grün & blau-lila).


Zum Lesen

Ich schwöre, das ist das letzte Mal, dass "The Fountainhead" von Ayn Rand in den #monthlyfavourites auftaucht!
Ein Jahr habe ich gebraucht, endlich habe ich es fast durchgelesen. Nur noch 25 Seiten! Ich bin noch immer begeistert und macht euch auf was gefasst: es werden hier im Blog noch einige Zitate folgen!



Zum Essen


Falls ihr euch fragt, wer die Idioten sind, die schon im September Lebkuchen und Spekulatius kaufen – ich bin's!!! Ich fiebere schon Monate vorher auf die 36. Kalenderwoche hin, in der die "Saisonware" in die Läden kommt. Ihr seht, ich bin informiert.

Zum Geburtstag habe ich eine meiner Lieblingsschokoladen – Bambina – in Riegelform geschenkt bekommen. Yeah!

Aber das absolute Highlight ist ein Tee, den ich seit Jahren vermisst habe. Den Tazo "Wild Sweet Orange" gab es früher bei Starbucks bis sie ihre Teemarke gewechselt haben. Seitdem habe ich immer mal online gesucht, aber immer nur amerikanische Shops gefunden, bei denen der Versand ungefähr zehnmal soviel kostet wie der Tee.
Nun endlich habe ich einen Shop gefunden, bei dem die Bestellung bezahlbar war. Nun schwebe ich im siebten Himmel. Und der Tee passt auch perfekt zu den Lebkuchen!



Zum Stöbern

Im September habe ich meine neue Reihe #freitagsgedanken gestartet, hier findet ihr den neuesten Artikel:
"Meine Ängste und ich"

Vorher wurde die Reihe #wertekatalog noch mit meinen Top Ten beendet, schaut mal rein:
http://theaterberlin.blogspot.de/2017/08/wertekatalog-top-ten.html

Für alle Bastler habe ich auch erstmalig ein DIY online gestellt, in dem ich zeige, was man praktisches aus ungeliebter Fachliteratur zaubern kann:
http://theaterberlin.blogspot.de/2017/09/theatrediy-visitenkartenhalter-aus.html




Zum Hören

Eine neue Narcos-Staffel ist online! Und mit ihr kam der Ohrwurm wieder zurück. Hier der wunderschöne Titelsong:





Zum Anschauen

Wie schon erwähnt: Narcos! Staffel 3! Seeeehr geil!





Wer Menschen gern beim Häuserbauen zuschaut, dem sei "Grand Designs" (deutscher Titel: "Große Träume, Große Häuser") auf Netflix empfohlen. Unterhaltsam UND interessant. Hier der Trailer zur Episode mit einem meiner Lieblingshäuser: